Hobby-Radsportler müssen einen Helm tragen, wenn sie mit dem Rennrad auf öffentlichen Straßen unterwegs sind. Anderenfalls haben sie bei Unfällen mit Kopfverletzungen nur einen verringerten oder gar keinen Schadensersatzanspruch.

 

Das geht aus einer Entscheidung des 1. Zivilsenats des OLG Düsseldorf hervor (AZ.: I-1 182/06). Das Gericht hatte über einen 67-jährigen Rennradfahrer zu urteilen, der auf Schadensersatz klagte. Im Sommer 2005 war er ohne Helm gestürzt, als er einem Traktor ausweichen wollte und hatte dabei schwere Kopfverletzungen erlitten. Da er fahrlässigerweise keinen Helm getragen habe, komme ihm ein Mitverschulden an diesem Unfall zu.